"Derek sagte immer: Es ist gut mit einem Zitat abzuschliessem, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stiehlt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!"



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Von Wölfen und Phantomen

Der Gesamteindruck ist schon wieder etwas verflogen. Klar, es sind ja auch schon mehr als 4 h vergangen seit Wolf Larson seine neueste Seebestattung bekam.

Aber von Anfang. Ich spreche natürlich vom Seewolf.
Es ist eine ganze Weile her als ich eine Adaption des Romans zum ersten Mal sah. Nun, es blieb nicht die letzte. Ob der von vielen als Legendär bezeichnete 4-Teiler unter den von mir gesehenen war kann ich leider nicht beantworten, es ist zu lange her.

Dennoch oder vielleicht auch gerade deswegen war ich positiv von dem überrascht was Pro Sieben da aufgeboten hat.
Ich hätte nicht erwartet mal einen Pro Sieben Zweiteiler gut zu finden. Doch das Wunder ist geschehen, ich fand die neueste Auflage des Seewolfs durchaus sehenswert und gelungen. Ruhiger als andere Verfilmungen, doch mit Blick aufs Wesentliche.

Der Seewolf ist durchaus ein interessanter Charakter. Heute, wie damals, fällt es mir schwer eine Meinung zu bilden zu seiner Art. Auf gewisse Weise verstehe ich ihn und seine Meinung.

Ist er der typische Bösewicht?! Ich denke nicht, er sieht sich als Tier, als Geschöpf welches gejagt werden kann oder selbst der Jäger ist.
Mehr noch. Er muss das Rudel leiten und darf keine Schwäche zeigen.
In seiner Welt, nimmt er an, bedeutet das den Untergang. Und diesen kann er nur im Kampf akzeptieren, welcher letztlich auch zu seinem Ende führt. Ja, Jack London wusste schon warum er diese Figur den SeeWOLF nannte.

Wie hätte sich Wolf Larson wohl mit dem Phantom der Oper verstanden. Ein Mensch, seine Hülle zerstört durch menschliches Versagen, seine Seele zerstört aus dem gleichen Grund. Ein Tier, ständig gejagt wegen seiner abscheulichen Gestalt. Ein intelligentes Wesen mit Verständnis für Kunst, welches letztlich zum Jäger wird und dann doch wieder zum gejagten.

Beide Romane, Filme, Adaptionen spielen in unterschiedlichen Welten. Ihre Schöpfer kannten unterschiedliche Zeiten und doch, das Thema, der Hauptdarsteller oder vermeintlich böse Charakter ähnelt sich.

Opfer der Welt in der sie lebten, aufwuchsen.
Intelligent, ... Genies die nicht ausgelebt werden können.
Beide, auf ihre Art, gefangen in einer Welt die sie nicht akzeptiert.
Das Phantom der Oper und Der Seewolf, Namensgeber, Hauptprotagonisten ihrer Story sind Beispiele für Genie und Wahnsinn und doch ...

ihre Sichtweise auf diese Welt war nicht verkehrt und auch nicht richtig, nur anders.

Immer und immer wieder tauchen solche Charaktere in der Kunst auf, leider viel zu selten in der Realität.

Warum Leider?!

Weil die Welt nicht schwarz und weiß ist?
Weil es abstufungen gibt?
Weil wir Kompromisse brauchen?
Weil wir Helden brauchen und nicht immer die, die wir auch verdienen.

Das brachte der neuste Batman-Film recht eindrucksvoll in mein Bewusstsein.

Wo sind diese Helden?

Sorry, das war es eigentlich nicht was ich heute Nacht schreiben wollte.

Wie dem auch sei, etwas fehlt.... Anders zu sein, heißt nicht schlecht zu sein, es heißt nicht gut zu sein, es heißt einfach anders zu sein.

Das Phantom, der Seewolf, die dunkle Seite, sie stecken in allen von uns.

Ich denke das ist gut so, wir brauchen sie, wir brauchen das Grau um zu überleben, um das Gleichgewicht zu bewahren.

Happy ends sind schön, aber in der Realität selten...

...und...

... leider selten zu erreichen ohne vorher das Zwielicht zu durchqueren!

Schlaft gut Kinder der Nacht!





26.11.08 02:31
 


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