"Derek sagte immer: Es ist gut mit einem Zitat abzuschliessem, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stiehlt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!"



Müll meines Verstandes
Die Seite ist jetzt auch
erreichbar unter:
www.gandalf.de.vu
www.mindwaste.de.vu



  Startseite
    Mindwaste
    Lyriks
    Zitate
    Filmkritiken
    Filmnews
  Über...
  Archiv
  Onlinegames
  Stephen King
= John Saul ?
  Oscar
  Golden Globes
  Der kleine Prinz
  Gibt es einen
Weihnachtsmann?
  TRAILER
  Dies & Das
  Lustiges
  Bilder
  Links
  Disclaimer
  Tyler's Welt
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   Folge Mir!
   Tales of Magic
   Das Paraportal
   Over3
   Sister of Night
   Nebelburg
   Crista´s Blog
   Mysticwelten



Webcounter


Lichterkette zum Gedenken an die Opfer sexueller Gewalt


moon phases


http://myblog.de/moviewizard

Gratis bloggen bei
myblog.de





Hi. Heut bin ich als grosser Stephen King und John Saul Fan auf eine interessante These in einem Forum gestossen. Werd sie hier einfach mal so reinstellen. Ausserdem wird sich hier in Zukunft alles sammeln was ich dazu finden kann. Mich würde, falls sich doch mal einer auf diese Seite hier verirrt, nun natürlich interessieren was ihr davon haltet und ob sowas noch irgendwo vermutet wurde! Danke im Vorraus!




27.09.1998:

ich bin soeben mit dem lesen von john sauls blackstone-chroniken fertig geworden und ein verdacht ist in mir aufgestiegen: mich beschleicht das gefühl, dass saul einiges mit king gemeinsam hat. soviel gemeinsam hat, dass er vielleicht nur ein pseudonym ist...? natürlich lasse ich diese behauptung nicht so einfach im raum stehen; ich habe ein paar gründe dafür:


1. verlegeart und publicity

auf ziemlich allen buchrückseiten der im heyne-taschenbuch-verlag erschienenen saul-bücher steht: "...john saul zählt neben stephen king und peter straub zu den herausragenden amerikanische horror-autoren..." bzw. auf einer anderen rückseite wird das "herausragend" durch "bedeutendster" ersetzt.

angeblich haben seine bücher eine gesamtauflage von über 20 millionen erreicht.

-> trotzdem erscheinen bei heyne alle seine bücher weiterhin im taschenbuchformat und nicht als gebundene ausgabe.

-> trotzdem ist über diesen autor so gut wie nichts bekannt.


2. fehlende fotos

auf den letzten seiten in einigen von sauls büchern wird werbung für die werke von king und koontz betrieben. diese beiden autoren sind mit fotos abgebildet.

-> wo bitteschön ist ein bildchen von herrn saul?


3. biographie

bei heyne erschien eine jubiläumsausgabe im zeichen kains / das gott-projekt (band nr. 23/50), in der eine kurzbiographie sowie ein foto von john saul abgedruckt sind.

-> das muss noch lange nicht heissen, dass dies nicht ein schauspieler ist und die ganze biographie nur erfunden ist; zumal sie soooooo lächerlich klingt. (zudem: sehen die fotos von dean r. koontz nicht auch irgendwie burt reynolds ähnlich; d.h. hier ist der ursprung meiner schauspieler-an-stelle-von-erfundenen-schrifstellern-paranoia gefunden... – sollte ein scherz sein)

als soooo lächerlich und unglaubwürdig bezeichne ich:
"... nachts schrieb er komische mordgeschichten, von denen keine veröffentlicht wurde. ...erfuhr er den grund dafür: es gebe keinen markt für derartige geschichten. saul betrieb daraufhin "marktforschung": in einem kaufhaus beobachtete er, welche art bücher am meisten verkauft wurden. es waren horror-bücher. saul beschloss, selbst horror zu schreiben – und hatte erfolg. "durch zufall war etwas gefragt, wofür ich talent hatte", sagte er..."


4. wohnortverlegung

gemäss der og. kurzbiographie bei heyne ist john saul 1942 (also nur gerade mal 5 jahre vor stephen king) in pasadena/ kalifornien zur welt gekommen.

auf der ersten seite von "am strand des bösen" (knaur taschenbuch, nr. 1213) steht, dass john saul irgendwo im staate washington lebt.

es ist für mich schlecht nachvollziehbar, dass jemand, der in kalifornien geboren (und eventuell auch aufgewachsen?) ist, "freiwillig" seinen wohnsitz in den staat washington verlegt.


5. nachmacher?

in den blackstone-chroniken teil 1 "die puppe" (bastei lübbe, taschenbuch nr. 13 970) schreibt saul:

"...jetzt, dank stephen king und dank seines bahnbrechenden fortsetzungsromans "the green mile", steht uns allen diese wiederbelebte form der veröffentlichung zur verfügung. ... so beobachte ich mit wachsender aufregung, wie die fortsetzung von kings gechichte bewiesen , dass diese art der veröffentlichung so aktuell wie zu dicken's zeit ist..."

-> so so, also auf fremden lorbeeren ruht er sich aus, der john saul. für mich ist dies mehr als dubios: hat es ein erfolgsautor (wie er angeblich einer ist) tatsächlich nötig, bei king abzukucken und ebenfalls einen fortsetzungsroman zu veröffentlichen? wenn er diese art des romans soooo toll findet, weshalb ist dann die veröffentlich einer geschichte im fortsetzungsstil nicht schon vor ein/ zwei jahren auf seinem "mist" gewachsen anstatt auf dem von stephen king? und vor allem hat saul seine fortsetzung in verdächtig kurzer zeit nach king veröffentlich. nachmacher will er sich doch kaum schimpfen lassen, oder?

nachmacher oder ein-und-dieselbe-person?

ich tippe eher auf zweiteres.


6. unterstützung

in den blackstone-chroniken teil 6 "das irrenhaus" (bastei lübbe taschenbuch nr. 14 146) steht am schluss der geschichte:

"stephen king hat es mir nicht nur ermöglicht, einen fortsetzungsroman zu schreiben, sondern er hat mich auch während des schreibens unglaublich unterstütz. wenn die vielen kleinen schwierigkeitn mich zu überfordern drohten, versicherte er mir, ich würde das meistern und alles würde gut werden. Ich kann nicht ausdrücken, wie viel mir diese unterstützung bedeutet hat. nochmals danke, steve..."

-> natürlich, saul lebt irgendwo in washington (oder etwa doch noch in kalifornien?) und wir wissen alle, dass stephen king in maine lebt. wie bitte schön, soll er ihm, dem nachahmer, geholfen haben? zumal herr king zu dieser zeit gerade mit dem schreiben von "bag of bones" mehr als beschäftigt war und sicher nicht einem konkurrenten (und das ist john saul, wird er doch immer mit king auf eine stufe gestellt) helfenderweise unter die arme greift, wenn der seinen buchstaben- und wortsalat nicht mehr selber entwirren kann.


7. schlaflosigkeit

dann, der für mich der ausschlaggebendste aller punkte:

in den blackstone-chroniken hat oliver metcalf einen grossonkel namens harvey connally, der schon ziemlich betagt ist. (wobei gemäss stammbaum harvey connally kein grossonkel ist sondern der onkel von oliver metcalf. dieser aber nur am rande; tut nichts zur sache.) und dieser onkel beklagt sich, dass "... alte leute früh aufstehen (in diesem fall um 5 uhr), da sie nicht mehr gut bzw. nur noch sehr schlecht, schlafen können.

-> na, klingelt es??? ich sage nur insomnia / schlaflos. na, ist der groschen JETZT gefallen? dort können die alten leute auch nicht mehr, bzw. nur noch schlecht, schlafen und stehen immer früher auf! wenn das mal nichts aussagt!

hat king wirklich solche schlafprobleme, dass er jetzt sogar unter seinem pseudonym darüber klagen und jammern muss?


man mag mich jetzt als regelmässigen "magazin 2000"-leser [so hiess das magazin zu dieser zeit noch; jetzt heisst es magazin 2000 plus und ich lese es nicht mehr] als paranoid beschimpfen, aber ungeachtet dessen bin ich mir nicht mehr so sicher, ob king und saul nicht doch ein und dieselbe person sind.

als ich in den blackstone-chroniken das mit dem "schlafproblem" las, fiel es mir wie schuppen vor die augen: he! Das ist doch sehr verdächtig! Und ich begann, all die og. ungereimtheiten zusammenzuzählen, so dass ich zu dem schluss gekommen bin, dass die beiden wirklich nicht zwei sondern nur einer sind.

und zudem ist es doch auch so, dass in den romanen von king (zumal in den grossen/ dicken/ langen) meistens, bzw. so gut wie immer, das "gute" siegt oder ansonsten sich alles in wohlgefallen auflöst und nur wenige tote zu beklagen sind. (okay, "the stand" zählt hier nicht dazu.)

nachdem ich alle bisher in deutscher sprache veröffentlichten werke von saul gelesen habe, kann man hier ein muster feststellen: jeder kann sterben und es kann jeden treffen. am ende "siegt" meistens das böse, bzw. überlebt es. Und wenn doch einmal die guten gewinnen, folgt ein epilog, in dem das böse wieder erwacht...

(parallele zu "the stand": am schluss erwacht auf der insel unser aller freund randal flagg wieder zum leben.... trari trara: der flagg ist wieder da!)

somit hätte king die möglichkeit, als king seine leser nicht allzusehr zu schocken, da die armen ja bereits durch das grauen in der geschichte geschockt genug sind, und er als rechtschaffener us-bürger eine weisse weste bewahren muss.

als saul er kann machen, was er will, da saul ja nicht mit dem lieben netten herrn king in verbindung gebracht wird und er somit lieb und nett bleibt.

tief in den abgründen des stephen king brodelt es aber weiter und ermöchte die böse seite des lebens sowie das grausigste grauen aufzeigen, willkommen heissen und überleben lassen. dies konnte er bislang nur in seinen kurzgeschichten wie "das floss", "mrs. todd's abkürzung", "der nebel" usw. schreiben. und dann war da noch die geschichte mit dem trommelnden affen... oder die mit dem monster in der kiste...

wenn jetzt aber stephen king am ende eines seiner grösseren werke die menschheit radikal vernichtet o.ä., bekäme er probleme mit dem typischen us-bürger: die verdammen sogar die musik von ac/dc oder den beatles. wenn also king derart wüst schreiben würde, könnte er damit provozieren, dass seine bücher auf den index kämen und nicht mehr gelesen werden dürften, bzw. "bekämpft" werden würden durch seeeeeeehr religiöse menschen, die ,wie schon genannt, auch die beatles verbieten wollen.

was also soll er machen, damit all seinen bösen (denn: bös = gut) gedanken und ideen? er schafft nach richard bachman, der mittlerweilen als pseudonym aufgedeckt wurde, ein weiters pseudonym und die amis sind glücklich, dass "ihr" king doch nicht soo grauslig schreibt, wie andere. Und somit kann er seinen guten ruf mehr oder weniger wahren und als saul "rumsauen", wie er will.

vielleicht ist die eine oder andere dubiosität bezüglich saul / king dem einen oder anderen leser auch aufgefallen. es würde mich interessieren, was die anderen darüber denken. Vielleicht hat ja jemand einen handfesten beweis für oder gegen meine theorie.


in diesem sinn: gut lesen, stets die türen verschliessen und nachts das licht brennen lassen!

gruss durch die republik..
autumnnight

P.S.: Weiß jemand ob "Die Blackstone Chroniken" schon verfilmt wurden bzw. etwas in der Art in Planunung ist?
__________________________________________________

Umfrage
Stephen King = John Saul?
Was meint ihr, sind Stephen King und John Saul ein und dieselbe Person?
Ja
Nein

__________________________________________________



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung